Bau der Drehscheibe

„Guck mal Papa, hier ist bestimmt ein Asteroid eingeschlagen“, erklärt ein Sohn seinem Vater bei einem der öffentlichen Fahrtage. So spannend dies auch klingen mag, müssen wir leider widersprechen. Dieses kreisrunde Loch haben wir selbst gegraben. Es ist die Baugrube für unsere Drehscheibe, unser aktuelles größeres Bauprojekt.

Das Loch ist jetzt schon mehr als ein Jahr alt und zunächst ist nicht viel passiert. Andere Aufgaben und die Corona-Pandemie haben uns aufgehalten. Doch der Wunsch dort weiterzukommen ist inzwischen ziemlich groß und es geht auch weiter. Zunächst haben wir die Maße der Drehscheibe noch einmal mit Sprühfarbe exakt auf der Wiese markiert. Auch ist das Gras dort nun genau abgestochen. Auch der Grund ist mit Schotter aufgefüllt und verdichtet worden.

Runde Grube in einer Wiese, die mit Baustahlmatten ausgelegt ist.

Nun folgen die Arbeiten für die Bodenplatte aus Beton. Dazu muss zunächst aus Armiereisen ein Korb geflochten werden. Die ersten Baustahlmatten liegen schon in der Grube. Ist der Korb fertig, kann betoniert werden. Auf die fertige Bodenplatte werden ringsum Steine gemauert, auf denen eine kreisrunde Führungsschiene montiert wird. Auf dieser Schiene läuft dann die Bühne der Drehscheibe. Der Durchmesser der Drehscheibe wird mehrere Meter groß sein.

Gut auf dem Weg ist bereits die Zufahrt zur Drehscheibe, die hinter dem Bahnhof in einem großen Bogen verläuft. Dort fehlen nur noch ein paar Meter Betonfundament und die Gleise.